Auf die richtige Ausrüstung kommt es an

Es ist immer schwierig die Koffer zu packen. Nicht zu viel und nicht zu wenig mitzunehmen. Alles dabei zu haben, was man braucht ohne unnötiges Zeug mit sich rumzuschleppen. Unsere Airline WOWAIR beschränkt unser Reisegepäck auf einen kleinen Rucksack pro Person (gratis) und wir haben noch je einen großer Koffer a 20kg  kostenpflichtig dazu gebucht.

Kleidung

Kleidungstechnisch haben wir uns sehr minimalistisch gehalten um Platz im Gepäck zu sparen. Wir werden uns nur in warmen Regionen aufhalten und wollen uns vor Ort Kleidung dazu kaufen, die dann hinterher eine schöne Erinnerung ist. Weil wir aus dem kalten Deutschland losfliegen sind unsere wärmsten Klamotten der Pulli und Windbreaker die wir gerade tragen. Diese kamen aber tatsächlich im Januar zum Einsatz.

Unser Equipment fällt deutlich vielseitiger aus als unsere Kleidung vorallem dank unseres Sohnes.

Fürs Baby:

Ergobaby. In Deutschland hatten wir zu Beginn noch eine Manduka. Für die USA Reise haben wir uns aber für Ergobaby entschieden. Es ist zwar teuer, doch braucht man es eigentlich jeden Tag. Für jeden Spaziergang, jeden Einkauf oder große Wanderung hängen wir unseren Sohn mit Blickrichtung geradeaus ins Ergobaby. Ohne wäre für uns nur schwer vorstellbar.

Kinderwagen. Bei den meisten Fluggesellschaften kann man einen Kinderwagen umsonst als Gepäck aufgeben. Wir haben keinen Kinderwagen mitgenommen, weil wir alles mit dem Ergobaby machen.

Lätzchen aus Kunststoff. Leicht und schnell abwaschbar halten sie die Babykleidung länger sauber.

Windeln haben wir nur für die ersten paar Tage eingepackt, danach haben wir uns in den USA vor Ort weitere gekauft. Achtung die günstigen von “parents choise” hier taugen nichts…

Technik:

Adapter. Um unsere Technik in den USA verwenden bzw. aufladen zu können brauchen wir die passenden Adapter. Ein 3er Pack ist genau ausreichend für uns gewesen.

Kamera. Wer durch so viele Nationalparks reist und so atemberaubende Natur sehen wird, der muss sich einfach mit einer digitalen Spiegelreflex und einem vernünftigen Objektiv bewaffnen. Es wäre gerade zu eine Schande an diesen tollen Orten keine hochwertigen Fotos zu machen. Wir haben meine schon etwas angejahrt aber treue Canon Eos 600D mit einem Tamron 16-300 “Allround” Objektiv  mit genommen. Sinnvollerweise mit einem Wechselakku, 3 Speicherkarten a 64GB und einer schützenden kompakten Tragetasche.

Laptop. Unsere Laptops sind recht alt, laufen nicht mehr wirklich auf Akku und sind schwer. Wir haben uns deshalb gegen einen Laptop entschieden. Diese Entscheidung will gut überlegt sein, denn wer sich in den USA einen Laptop kauft, der hat ein amerikanisches Tastaturlayout. Wir haben stattdessen ein Handy und ein Tablet mit Bluetooth-Tastatur mitgenommen und können damit alls nötige regeln. Mails schreiben, nach Hause skypen, Telefonate erledigen, Überweisungen, Navigation, Internetrecherche, Blog schreiben. Fotos schauen, … Lediglich auf professionelle Bild- und Videobearbeitung müssen wir verzichten. Das heben wir uns mit genügend Speicherkapazitäten für nach der Reise bei schlechtem Wetter in Deutschland auf.

Tablet. Mit unserem kleinen ASUS Tablet sind wir fast so produktiv wie mit einem Laptop. Es hat eine unglaublich lange Akkulaufzeit und ist super klein und leicht. Für mich der ideale Begleiter für jede Reise.

Handy. Wir haben ein Samsung Galaxy S7, das sich wegen ein paar Besonderheiten besonders für unsere Reise eignet. Die Akkulaufzeit ist sehr lang. Es kann mit GPS, LTE, Wifi, Bluetooth, alles was man für Produktivität von einem Handy erwarten würde. Was uns aber besonders auf unseren Reisen am Meer gefällt, ist die Eigenschaft Wasserdicht zu sein in Kombination mit der sehr guten Kameraqualität, die tagsüber in einigen Situationen die Spiegelreflex ersetzen kann. So können wir sogar Bilder im und Uterwasser machen und müssen bei einem plötzlichen Starkregen keine Angst um unser Handy haben.

Kamerastativ. Wir haben uns aus Platzgründen für ein kleines Stativ entschieden. Es ist leicht udn platzsparend, aber sehr stabil und gut zu bedienen. Jedoch stört uns beim Fotografieren hier und da schon mal die niedrige Höhe. Aber da muss man beim Reisen halt Kompromisse eingehen. Unser großes Stativ hätte deutlich mehr Platz und Gewicht eingenommen.

Hygiene und Pflege:

Elektrische Zahnbürsten. Wer unbedingt Gewicht sparen möchte, kann eine normale Handzahnbürste einpacken, aber bei einer Wohnmobilreise kann man sich problemlos den Luxus einer gründlichen elektrischen Zahnbürste gönnen. Strom hat man immer zum aufladen der Bürste. Wir haben bewusst die Orla B Slim gekauft, da diese besonders dünn und leicht ist.

Reise Waschsalon von Jackwolfskin bietet genug Platz um alle Hygieneartikel ordentlich an einem Ort zu haben. Besonders praktisch wenn man mal im Hotel, mal auf dem Camingplatz ist und einfach nur seinen Beutel mit nehmen muss um alles dabei zu haben.

Für den Strand

Mikrofaser Hand- und Badetücher von Decathlon. Vom Feeling her vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu den normalen Handtüchern aus Wolle, aber dafür sind sie leichter und trocknen viel schneller wieder nach dem Gebrauch. Daher eine absolute Empfehlung für Reisen.

Weil wir bei unseren Aktivitäten viel der Sonne ausgesetzt sind haben wir sehr viel an Sonnenschutz mitgenommen: Sonnencreme, Lycra, Sonnenbrille, Kappe/Hut

Zu guter letzt haben wir die restlichen freien Kilos noch mit typisch deutschen Gastgeschenken gefüllt. Pralinen, Milka Schokoladen, Lakritz. Gerade wenn uns nette Menschen geholfen hatten, war es sehr schön ihnen als Dank etwas aus Deutschland zu geben.