Heimat von Kelly Slater

Der Cocoa Beach ist fürs Surfen bekannt wie Tesla für Elektroautos. Der Weltbeste Profi Surfer Kelly Slater hat hier in diesen Wellen seine ersten Surfversuche gemacht und sich zum Weltstar traininert. Natürlich wollen wir hier auch Surfen gehen.

Ein Brett muss her

Zahlreiche überdimensionale Surfshops bieten die Möglichkeit sich im Surferstil einzukleiden. Aber was wäre ein echter Surfer ohne sein Brett? Surfrentals Bieten Surfkurse für jede Könnerstufe an oder leihen euch einfach ein Board, damit ihr euch selber in den Wellen austoben könnt. Board leihen kostet ab ca. 15$ pro Tag. Wer ein board für länger sucht, findet hier garantiert auch ein günstiges gebrauchtes. Wir treffen Chris, einen Verkäufer bei Ron John Surfboards. Er ruft seinen Manager Chris an (scheint ein gebräuchlicher Name hier in den USA zu sein) und orgenisert uns ein gebrauchtes Longboard für einen unschlagbaren Preis. Das Board ist in einem Top Zustand und passt mit 8 Fuß genau über unsere Fahrerkabine (ins Gästezimmer). Wir hatten vorher bei zahlreichen Surfshops angefragt, aber keiner machte uns ein derart gutes Angebot. Wir sind auf empfehlung eines Lokals auch bei zwei Pawnshops gewesen. Das sind Geschäfte bei denen man sein Zeug abgeben kann und direkt Bargeld dafür bekommt. Das Zeug wird dann vergleichsweisegünstig weiterverkauft.

Die Wellen hier sind häufig eher klein. Unser Longboard war da die richtige Wahl. Aufgrund des überaschend warmen Wassers ist kein Neo von Nöten. Ein Lycra als Sonneshutz sollte jedoch dabei sein.

Hyperaktive Haie

Lifeguards bewachen den Strand und können, wenn nötig einschreiten. Manchmal surfen sie mit ihren großen dicken Rescueboards sogar mit. Ein bisschen Mulmig ist mir dennoch, wo ich dank eines Lokals jetzt weiß, dass hier am Cocoa Beach auch Haie vorkommen. Auch wenn die Haie nur zu Sonnenauf- und Untergang aktiv werden und sonst in den tieferen Gewässern weiter draußen verweilen, beruhigt mich das nicht. Es gibt bestimmt hyperaktive Haie, die auch tagsüber voll aktiv sind und lust auf Fastfood haben. Es sind glücklicher Weise einige weitaus dickere Surfer unterwegs. Der hyperaktive Hai wird mich mageren Hering wohl kaum einem Fetten Doppelwhopper vorziehen. Der Gedanke beruhigt mich etwas und bei der nächsten Welle vergesse ich alles um mich herum und surfe einfach voller Zuversicht nicht als Haihappen enden zu werden.

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