Heimat der Navy Seals

Fort Pierce ist die Entstehungsstätte der berüchtigten NAVY SEALS. Die gesamte entstehungsgeschichte von 2. Weltkrieg über den Vietnamkrieg bis hin zu heutigen Antiterroroperationen wird im Navy Seals Museum eindrucksvoll dargestellt. Tausende Wafen und Spezialfahrzeuge sind ausgestellt und dürfen sogar teilweise gehalten und bestiegen werden. Man kann sich sogar vollständig in eine Navy Seals Uniform schmeißen, eine Waffenatrappe in die Hand nehmen und dann in einem Schnellbot vor einem Meereshinterdgrund ein Familienfoto mit seinem Handy machen lassen. Im außenbereich findet man neben den zahlreichen großen Fahrzeugen, Flugzeugen und Booten einen Ausbildungsparkour, der auf eigenes Risiko von Besuchern absolviert werden kann. Festes Schuhwerk ist also angebracht. Für 10$ p.P (oder 5$  p.P. über Groupon) eine interessante und lehrreiche Alternative zum Strand.

Unsichtbarer Feind

Eine unangenehme Begegnung machten wir in Fort Pierce mit den “No-see-ums”. Wir konnten nicht einschlafen weil man ständig das Gefühl hatte man würde gestochen. Es juckte nach kurzer Zeit am ganzen Körper, als hätte man einen Platz in der ersten Reihe eines Flohzirkus gehabt. Wir konnten jedoch keine Mücke hören und auch mit Licht nichts dergleichen sehen. Außerdem hatten wir alle offenen Fenster mit Moskitonetzen versiegelt. Bei genauerer Betrachtung unserer Deckenbeleuchtung fiel uns dann jedoch auf, dass tausende winziger kleiner Fliegen (kleiner als Eintagsfliegen) um das Licht tanzten und an der Decke um die Lampe platz genommen hatten. Sie waren so winzig, dass man kaum sehen konnte und gerade mit halb offenen Augen übersehhen musste. Daher auch die Namensgebung durch die Lokals: “No-see-ums” (“Nicht-sehbare”). Wir vermuteten diese sodann als Übeltäter, schlossen alle Fenster und töteten alle eingedrungenen. Der Verdacht lag nahe, dass sich diese winzigen Monster in der Nähe von stehendem Gewässer besonders gerne aufhalten – und wir standen direkt neben einem See… Wir suchten also einen neuen Platz entfernt vom See und konnten tatsächlich noch vernünftig schlafen. Dies übrigens kein typisches Problem von Fort Pierce. Auf unserer weitern Reise würden wir noch einigen No-see-ums begegenen.

Geheimrezepte

Mittlerweile haben wir von den Lokals ein paar Heilmittel gegen die No-See-Ums (und die Moskitos) bekommen. Scheinbar reagieren diese Tierchen allergisch auf Pfefferminzöl und auf Teebaumöl. Wir haben deshalb zwei kleine Flächlichen im “Bioladen” gekauft. Wir tun uns zum Schutz einen Klecks Bodylotion auf die Hand und mischen einen Tropfen eines der beiden Öle unter. Eingerieben auf Arme, Beine, Hals und Nacken lassen uns die Plagegeister tatsächlich in Ruhe. Am schlimmsten ist es übrigens bei und nach Sonnenuntergang und vorallem in der Nähe von stehenden Gewässern. Wir haben uns einfach angewöhnt uns vorm Schlafen und vorm Ausgehen einzuschmieren.

Weil die Öle hier vor Ort sehr teuer sind empfiehlt es sich diese bereits in Deutschland zu kaufen und in der Reiseapothke mit zu nehmen.

Hier bekommt ihr das Pfefferminzöl und hier das Teebaumöl, das euch die Stechplagen Vom Hals halten wird. Ohne ein Mittel haltet ihr es nicht lange aus.

 

Your Message...Your name *...Your email *...Your website...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.