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Umweg zum Horseshoe Bend

Der Umweg zum Horseshoe Bend hat sich bereits morgens mehr als bezahlt gemacht. Nicht nur war die Fahrt durch die Berge sehr sehenswert und wir hatten eine ruhige Nacht auf dem Walmart Parkplatz. Wir konnten auch das Internet noch mal nutzen und es wurde höchste Zeit unsere Essens- und Trinkvorräte wieder aufzufüllen. Hier in der heißen Wüste verbraucht man einfach unheimlich viel Trinkwasser am Tag. An der Maverik Tankstelle können wir zur Abwechslung mal wieder günstig tanken und sogar kostenlos unser Abwasser ablassen, sowie Frischwasser auffüllen. Das wäre schon mal alles erledigt. Muss halt immer mal wieder sein.

Kleine Strecke, großer Durst

Der eintritt zum Horseshoe Bend ist kostenlos. Es gibt kein Bezahl-Häuschen, nur einen großen kostenlosen Parkplatz. Trotzdem sind Toiletten vorhanden. Ebenfalls kostenlos. Vom Parkplatz müssen wir nur einen Kilometer Wandern. Wegen der Hitze kommt uns die Strecke aber doch länger und anstrengender vor. Wir wollten eigentlich kein Wasser mitnehmen, aber am Parkplatz steht extra ein Schild, dass 2 Flaschen Wasser pro Person 2 dringendst empfiehlt. Gut, dass wir auf das Schild gehört haben, denn wir sind trotz der kleinen Strecke unheimlich durstig.

Geländer?

Wir erreichen die berühmte Schleife des Colorado Rivers, den Horseshoe Bend. Die Besucher drängen sich an den Rand um die Aussicht zu genießen und Fotos zu schießen. Es ist keinerlei Absperrung vorhanden. Nach der Kante geht es sofort senkrecht einige 100 Meter nach unten. Eigentlich ein Wunder, dass hier niemand abstürzt. Ganz klein sehen wir Boote auf dem Fluss fahren. Wie gerne wären wir jetzt unten am kühlen Wasser. Wir machen unsere Erinnerungsfotos fürs Album und wandern die Klippe nach rechts entlang. Hier lässt der Touristentrubel allmählich nach und wir können uns ungestört niederlassen um den Ausblick über den Horseshoe Bend zu genießen. Beim Rückweg fällt uns auf, dass hinter einem Bauzaun gerade die Bauarbeiten für eine Aussichtsplattform direkt an der Klippe laufen. Hoffentlich mit Geländer.

Aus Dem Canyon auf den PC

Wir haben noch gut Zeit vom Tag übrig. In der Nähe des Horseshoe Bend gibt es noch den Antilope Canyon. Dieser ist uns jedoch zu touristisch. Vollkommen überlaufen drängen sich die Menschenmassen in den schmalen Canyon. Und das obwohl der Eintritt in den kleinen Canyon stolze 50 $ pro Person kostet. Nur weil hier ein Wallpaper von Windows XP seinen Ursprung hat. Wir schauen uns im Internet die Bilder an und belassen es dabei. Das Geld sparen wir uns lieber. Der San Lorenzo Canyon in New Mexiko hat zwar kein Portrait von sich in Windows, doch wir haben dort die Abgeschiedenheit und Ruhe genossen. Auf geht’s zur South Rim des Grand Canyon National Parks.

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