Key West die Karibikfestlandinsel der USA

Uns war gar nicht bewusst wie karibisch es hier sein würde. Palmen, weißer Sandstrand und türkies blaues Wasser in Badewannentemperatur im Dezember. Wahnsinn! Aber auch abseits des karibischen Strandes und nach Sonnenuntergang bietet Key West so einiges. Zahlreiche Bars und Restaurants laden zum verweilen ein. Meeresfrüchte, Steak, Tapas, Wein, Bier – für das leiblieche Wohl ist hier bestens gesorgt. Man bekommt hier Essen verschiedenster Nationen. Egal ob italienische Trattoria, spanische Bodega oder irischer Pub. Es gibt natürlich noch chinesische Restaurants und die gute einheimische Küche mit jede Menge Fischspezialitäten.

Tu was gutes für die Umwelt, iss Lionfish

Wer einfach leckeren Fisch essen möchte, bestellt sich Mali oder Hogfish. Sehr lecker. Wer Fisch essen möchte und dabei nich etwas gutes für die Umwelt tun möchte, der bestellt “Lionfish”. Dieser Fisch ist eine invasive Art, die hier in den Gewässern keine natürlichen Fressfeinde hat und sich daher rasent schnell ausbreitet und andere endemische Arten aurottet. Richtig zubereitet ist er eine Delikatesse. Aber achtung seine Stacheln sind giftig und schmerzen bei Berührung eta wie Wespenstiche. Da brauchts schon das Vertrauen, dass der Koch auch alle Stacheln entfernt hat.Wenn man einen Lionfish außerhalb des Speisetellers sieht sollte man ihn daher lieber nicht anfassen und die Sichtung der Polizei melden. Die Lionfishplage ist vermutlich durch Aquarienbesitzer ausgelöst worden, die den Fish freigelssen haben.

Bunte Bars und Livemusik

An jeder zweiten Ecke spielt Live Musik und Bars öffnene Ihre Tore, so dass Salsa teilweise in den Bars und teilweise auf der Straße getantzt wird. Die Musikrichtungen erscheinen genauso Bunt wie die Speisen. Shops, Vernisage, Clubs auf der “Duval Street” und ihren Gassen ist jede Menge los. Am nördlichen Ende der Duval Street befindet sich der alte Hafen “Malory Square” mit weiteren Clubs, Bars und Szenetreffs und das alles bei einem idyllischen Meeresambiente. Von hier aus starten auch die Schiffausflüge zum Tauchen, zu den umliegenden Inseln und in den Sonnenuntergan beim Sunsetsail.

Hochzeiten am Strand

Was für uns unbezahlbar aussieht ist hier der günstige Standard. Eine Hochzeitszeremonie am Strand mit Deko und Zeremonienmeister (exklusive Essen und Trinken) kostet ab ca. 700$ Wer also karibisch im engen Kreise der Familie heiraten möchte, könnte sich das mal überlegen.

Christmas Parade

Genau wie bei uns an Karneval Umzüge durch die Straßen ziehen und ihre Süßigkeiten wild umher schmeißen, zieht in Key West zu Beginn der Weinhachtszeit ein Weihnachtsumzug durch die Straßen. Genau wie bei uns nur, dass alles weihnachtslich dekoriert ist, man statt ALAAF bzw. HELAU passend MERRYCHRISTMAS ruft und, dass es angenehm warm ist!

Hurrikane Irma

Ca. 3 Monate vor unserer Ankunft hat Hurrikane Irma auf den Keys gewühtet und eine unvorstellbare Verwühstung hinterlassen. Wir sahen gekenterte Boote im Wasser und auf Land, komplett zerstörte Häuser und vollkommen zerfetzte Wohnwagen, als wären sie nur billiges Spielzeug gewesen. An den Straßenrändern liegen immer noch riesige Schutthaufen, bestehend aus Baumresten, Hauswänden, Küchengeräten. Eigentlich sieht man alles was halt vorher von den Menschen hier zum Leben gebraucht wurde zerfetzt übers Land verteilt. Mit Großen LKW werden die Schutthaufen langsam abtransportiert. Locals erzählten uns, dass dies aber unglaublich langsam von statten ginge. Obwohl der Hurrikane so starke verwühstung angerichtet hatte und manche Menschen sicher ihre Existenzgrundlage verloren haben herrscht hier doch wieder ein reges Treiben und Leben. Bars und geschäfte haben geöffnet. Jedoch sind viele Strände noch nciht zugänglich und die meisten Campingplätze und Stateparks sind geschlossen. Die Hurrikane Saison ist von 1. Juni bis zum 30. November. Zum Ende der Hurrikane-Sainson wird feierlich eine Fahne mit der Aufschrift “Hurricane” verbrannt.

Verbinmdungsbrücke vom Festland für wahren Lügen

Allein die Fahrt zu Key West ist ein Kapitel für sich. Man fährt vom Amerikanischen Festland über eine scheinbar unendlich lange Brücke hinaus aufs offene Meer und erreicht so eine Insel nach der anderen. Uns war vorher nicht bewusst, dass man mit dem Wohnmobil in die Karibik fahren kann. Diese Fahrt sollte man unbedingt tagsüber machen um den unglaublichen Ausblick über das Meer genießen zu können. Auf einem Abschnitt dieser Brücke ist übrigens eine Szene aus dem Film “True Lies” mit Arnold Schwarzenegger gedreht worden. In der Szene verfolgt er die Limusine mit seiner Frau in einem Düsenjet und rettet Sie in letzter Sekunde, bevor die Limosine von der Brücke ins Meer stürzt.

Southernmost point

An der südlichsten Stelle der USA stehen Menschen Schlange um ein Foto mit der Markierung machen zu können. Bei gutem Wetter soll man sogar einen Blick auf Cuba werfen können, das von hieraus nur noche einen 80 Milen Katzensprung entfernt ist. Flug- und Fährverbindungen von Key West nach Cuba sind übrigens ab ca. 150$ p.P. möglich.

Nationalpark Dry Tortugas

Im Nationalpark Dry Tortugas warten atemberaubende Unterwasserwelten darauf von seinen Besuchern, abgeschorchelt zu werden. Über Wasser gibt es ein altes Fort, das ein interessantes Museum beherbergt und Schildkröten, die im abgelegenen Teil der Insel nisten. Der Nationalpark kann nur mit dem Schiff (oder einem Wasserflugzeug) erreicht werden und schon die 3 stündige Überfahrt für sich ist mit Verpflegung und zahlreichen Delfinsichtungen lohnenswert. Pro Person muss ca. 180$ für den 9 stündigen Ausflug (inkl. 2 Mahlzeiten und Schnorchelequipment) einkalkuliert werden.

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