• Menschenleeres Lovers Key

Von Fort Myers aus fahren wir auf die Insel “Estero Island”, die vor Fort Myers liegt und den eigentlichen Strand “Fort Myers Beach” beherbergt. Kaum über die große Brücke vom Festland auf die Insel gefahren geht es hier ab wie am Ballermann auf Mallorca. Eine Bar und Diskothek neben der Nächsten. Abends erstrahlt alles in buntester Partybeleuchtung. Wir fliehen Richtung Süden. Es wird mit jeder Meile ruhiger. Die nächste Brücke bringt uns über den “Big Carlos Pass” auf “Lovers Key”. Der gleichnamige Nationalpark ist berühmt für seinen naturbelassenen weißen Sandstrand. Wir parken am Nordeingang. Dort brauchen wir nicht, wie am Haupteingang 8$ für unseren Camper zu zahlen. Wir spenden stattdessen 4$ für den Erhalt des Nationalparks in eine Spendenbox. Abseits des Partytrubels tauchen wir auf Lovers Key in ruhige (fast) menschenleere Natur ein.

Viele Trails für den Bewegungsdrang

Wir haben irgendwie Bewegungsdrang und wandern sofort nach dem kurzen “Eagle Trial” noch den großen “Black Island Trail”. Das Wetter ist perfekt um im Dschungel zu wandern. Sonnig, aber windig und nicht zu warm. Von den angepriesenen Wildtieren sehen wir zahlreiche Vögel und Eichhörnchen. Manatees, Delfine und Schildkröten blieben uns heute leider verwehrt. Wenigstens machten wir auch keine nähere Bekanntschaft mit den Aligatoren, vor denen diesmal ausdrücklich auf Schildern gewarnt wurde. Den Rückweg dehnten wir noch etwas aus und wanderten einen Bogen entlang der Küste um den Sonnenuntergang abzubekommen. Tatsächlich, und sehr zur Freude meiner Frau, hatten die Delfine scheinbar den selben Plan. Nicht weit vom Ufer konnten wir bei einem malerischen Sonnenuntergang zahlreiche Delfine beobachten.

Soziale Delfine?

In der Bucht von “Lovers Key” konnten wir erneut Delfine aus nächster Nähe beobachten. Da es mir nicht nah genug sein konnte, schnappte ich mir mein Surfboard und paddelte zur Stelle wo die Delfine schwammen. Ein Delfin tauchte nur ein paar Meter vor mir auf. Doch scheinbar wollten die Delfine lieber unter sich bleiben, denn das war sodann auch der einzige Delfin den ich so nah zu sehen bekam. Nach mehreren Minuten des Wartens und des Delfingeräusch immitierens, paddelte ich gegen die Strömung zurück. Wenigstens war es dank der Strömung ein sehr gutes Workout. Kaum war ich am Ufer, sprangen die Delfine wieder fröhlich durchs Wasser. Von wegen soziale Tiere. Ganz schön miese Art mich einfach auszuschließen.

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