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Die Mineralwasser Quellen von Manitou Springs

Colorado Springs hatten wir eigentlich gar nicht auf unsere Liste. Nach unserer Wanderung durch Die riesiegen Sand Dünen des Great Sand Dunes National Parks, wollten wir eigentlich direkt zum Rocky Mountains National Park. Doch von vielen Leuten, die wir unterwegs auf unser Reise trafen wurde uns Colorado Springs wärmstens empfohlen, so dass wir gar nicht anders können als hier ein Halt zu machen. Hinterher wird es uns hier so gut gefallen haben, dass wir sogar länger bleiben. Denn hier gibt es jede Menge zu sehen und zu tun. Die Altstadt von Manitou Springs selber ist sehr touristisch. Viele Bars, Restaurants und Kneipen mit Live Musik reichen sich aneinander. Wir interessieren uns eher weniger für diese Touristen-Fallen, sondern gehen auf die Jagd nach den Mineralwasser Quellen. Es soll hier sieben Quellen geben, die allesamt natürliches, frisches und heilsames Quellwasser zu Tage bringen.

Auf der Sprudel-Quellen-Jagt

Parken ist in der Altstadt schwierig. Alle Parkplätze sind kostenpflichtig und die meisten sind bei unserer Ankunft schon besetzt. Doch am unteren Ende der Stadt gibt es einen Parkplatz, auf dem wir sogar kostenfrei parken können. Ein kostenloser Shuttle Service steht bereit, um uns bis zur Talstation der Zahnrad-Bahn durch die Stadt hinauf zufahren. Doch da wir ohne hin die Stadt und ihre Quellen erkunden wollen, machen wir uns zu Fuß auf den Weg entlang des Fountain Creek Flusses. In einem Souvenier-Laden schnappen wir uns eine Stadtkarte von Manitou Springs, auf der alle Quellen verzeichnet sind. Die Karte erweist sich als äußerst nützlich, denn in der Tat sind die Quellen über ganz Manitou Springs verteilt und teilweise recht unauffällig versteckt.

Sprudelwasser den ganzen lieben Tag

Unsere erste Quelle ist die “Shoschone Spring”. Abseits der Hauptstraße führt eine kleine Treppe zu einem engen Platz. An einem runden Häuschen mit einem spitz zulaufendem Ziegeldach sprudelt einfach so Quellwasser aus einer Öffnung in der Wand. Wenn man es nicht weiß, würde man unbeachtet daran vorbei laufen. Wir füllen uns eine kleine Flasche auf und probieren das Quellwasser. Es Schmeckt in der Tat wie Sprudel, den man im Supermarkt kauft. Sogar mit etwas natürlicher Kohlensäure. Und das leckere Sprudelwasser fließt hier einfach so den ganzen lieben Tag lang ununterbrochen aus der Quelle heraus.

Eisernes Medizin-Wasser

Die weiteren Quellen liegen ähnlich unauffällig verteckt im Stadt Bild. Wir sind erstaunt darüber, wie viel natürliche Kohlensäure manches Quellwasser enthält. Unserem Geschmack nach lassen sich alle Quellen wunderbar trinken. Bis auf die Eisen Quelle oben bei der Zahnradstation. Dieses Wasser schmeckt so stark nach Eisen, dass wir es eher ungenießbar finden. Auch wenn seine tolle Heilwirkung durch den hohen Eisengehalt sicherlich toll ist. Es schmeckt auch eher nach Medizin als nach Wasser. Und dafür sind wir extrag den ganzen Weg nach Oben gewandert…

Can’s Wohnzimmer

Wir treffen Can, der mit einem großen Longdrink Glas mit Eis und einer Scheibe Zitrone gerade an der “Twin Quelle” sein Glas auffüllt. Er kommt immer hier her, wenn der durstig ist. Er füllt sein Glas und trinkt es entspannt auf der anliegenden Bank, wo ihm die letzten Sonnenstrahlen noch wärmend auf die Haut scheinen. Es macht den Anschein, als wäre es hier sein Wohnzimmer. Nach einem netten Gespräch verbschieden wir uns von Can und verlassen sein Wohnzimmer in richtung unseres mobilen Hauses. Unsere Wasservorräte füllen wir auf dem Rückweg an unserer Lieblingsquelle, der “Stratton Spring” direkt am Kreisverkehr mit frischem Sprudel-Quellwasser auf. Das Wasser zieht geschmacklich mit den großen deutschen Sprudelmarken wie Gerolsteiner und Co locker gleich. Meine Frau war so klug genügend leere Flaschen im Voraus gesammelt zu haben. Im Rucksack schleppen wir die Flaschen zurück zum Wohnmobil. Für den nächsten Tag werden wir das Quellwasser auch gut brauchen können, denn wir nehmen uns eine viel größere Wanderung vor und peilen an den 14000 Fuß hohen Pikes Peak zu erwandern. Starten werden wir von der Talstation auf 6000 Fuß. Deswegen geht es heute auch früh ins Bett, damit wir morgen früh aufstehen können und genug Zeit haben werden.

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