Wohin der Wind uns weht

Das Schöne am Reisen mit dem Wohnmobil ist, dass man überall hinfahren kann, wo es grade am Schönsten ist. An der Ostküste bei Cocoa Beach haben wir am 30. Dezember noch in unglaublich großen Wellen gesurft. Dort haben wir dann von der “First Night” Party in St. Petersburg erfahren. Es soll wohl das größte Event an Silvester in ganz Florida sein. Natürlich sind wir dann prompt einfach rüber an die Westküste Floridas gefahren um uns das mal anzusehen.

Nicht zu viel versprochen

Und die vollmundigen Versprechungen waren tatsächlich nicht zu viel. Die Downtownarea um das Museum of Fine Arts war komplett in ein großes Festgelände verwandelt worden. Bunte Lichter überall und jede Menge Livemusik. Es gab eine große Bühne mit Band und viele kleine Straßenkünstler, so dass wir eigentlich überall und ständig musikalische Begleitung hatten. Vor dem Museum of fine Arts fand sogar eine Massen-Salsa-Tanz-Stunde statt. Ein Tanzlehrer hat oben auf der Eingangstreppe die Tanzbewegungen und Drehungen vor gemacht und hunderte Menschen am Fuße der Treppe haben die Bewegung mehr oder weniger synchron nachgetantzt. Sah schon sehr cool aus die Menge.

Auf der Holzbahn

Eine der vielen Aktivitäten, überwiegend für Kinder ausgerichtet, war eine Eis-Skating-Laufbahn. Leider hatte die Bahn statt Eis, lediglich weiß gestrichene Holzplatten als Lauffläche. Rutschen tat da gar nichts. So kann wenigstens auch keiner ausrutschen, wäre ja auch unverantwortlich. Die Kinder hatten trotzdem ihren Spaß und stolperten mit echten Schlittschuhen auf dem Holzboden wild durcheinander. Für eine winterliche Silvesteratmosphäre reichte das allemal aus. Insgesamt waren wir sehr überrascht wie stark das ganze Fest für Familien ausgelegt war. Es gab sogar ein extra kleines großes Feuerwerk um 8 Uhr für die Kinder.

Mitternacht

Das große große Feuerwerk folgte sodann um Mitternacht. Wir hatten Glück und hatten den vermutlich besten Spot gefunden um das Feuerwerk zu bestaunen. Noch dazu hatten wir auf dem angrenzenden Parkplatz geparkt und konnten es uns so mit Klappstühlen, Getränken und Verpflegung in der ersten Reihe gemütlich machen. Und tatsächlich je näher Mitternacht kam, desto voller wurde der Park, in dem wir uns zufällig niedergelassen hatten. Das Feuerwerk dauerte lang und war einfach nur riesig. Wir wundern uns, dass es außer dem riesen Feuerwerk keine anderen Rakten von nebenher gibt. Lokals klären uns auf. Anders als in Deutschland darf hier nicht einfach jeder Feuerwerk in die Luft schießen. Das wäre ja unvorantwortlich und gefährlich. Immerhin handelt es sich bei Feuerwerk um explosives Zeug. Irgendwie beängstigend, dass man den Menschen hier eine verantwortungsvolle und vernünftige sachgemäße Handhabung von Feuerwerkskörpern nicht zutraut, aber jeder Depp hier mit ner Waffe rumlaufen darf…

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